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GRUNDPRODUKTE

 

Pigmente

Erste Fläschchen von Sennelier Pigmenten

egen Ende des XIX. Jahrhunderts hatte Gustave Sennelier die Notwendigkeit verstanden, seine Produkte mittels erstklassiger Pigmenten herzustellen. Alle Pigmente stammten aus sorgfältig geprüfter Herkunft
und wiesen genau die erforderliche Merkmale auf, um Farben herzustellen, die eine gleichbleibende Qualität und Haltbarkeit sicherten.

eutzutage sind viele Pigmente wegen ihrer Giftigkeit verbannt oder die natürlichen Lagerstätten erschöpft. Dennoch bietet der Markt eine sehr große Vielfältigkeit von synthetischen Pigmenten an, die es erlauben, ehemalige mineralische Pigmente wie Lapis Lazuli oder Malachit zu ersetzen.
Selbstverständlich werden immer noch erdige Farben abgebaut, die aus natürlichen Bestandteilen wie Erz hergestellt werden. So wird Ocker aus Eisenoxyden und die sogenannte „gebrannte Erde“ aus Lehm hergestellt.

uch im Jahr 2002 hat die Firma Sennelier besonderen Wert auf die Auswahl der Pigmente gelegt, die in den eigenen Produkten eingesetzt werden. Hochfeine Öle und Aquarellfarben, zarte und butterweiche Ölpastellkreiden geben eine Garantie für gleichbleibende und gute Qualität.

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PASTELLKREIDEN

1901 wandte sich der Künstler Edgar Degas an Gustave Sennelier und bat ihn, einige bestimmte Farben für seine impressionistische Malweise zu fertigen. So begann die Produktion der weichen Pastellkreiden.

ennelier erfand eine noch heute verwendete natürliche Mischung, die den Pastellkreiden ihre
außergewöhnliche Leuchtkraft geben und aus einer chromatischen Pastellfarbenscala stammen.

eute gibt es immer noch eine Farbpalette mit Brauntönen (dunkelbraun) ; die komplette Farbpalette besteht aus 525 Farbtönen. Unter diesen befinden sich auch 108 neue Farben, die an die Bedürfnisse der Pastellmaler der heutigen Zeit angepaßt wurden.

 


Erste halbtrockene Pastellkreiden (werden seit 1938 nicht mehr hergestellt)


/ Die Farbenpalette von Sennelier Softpastellkreiden bietet heute 525 Farbtöne an

ie Sennelier Softpastellkreiden werden aus reinem Pigment mit einem Bindemittel aus Gummiarabikum gefertigt.
Die Weichheit und der samtige Glanz der Softpastellkreiden entsteht aus der Ausgewogenheit zwischen Bindemittel und Pigmenten. Für die tonalen Abstufungen wird zur Grundfarbe eine mineralische Kreide zugeführt.

ie Softpastellkreiden werden von Hand hergestellt, dabei wird die Grundmasse nicht verdichtet und die Pastellkreide trocknet an der frischen Luft.

s ist zu bemerken, daß die Haltbarkeit eines Werkes nicht nur von der Qualität der Pastellkreiden, sondern auch von der Qualität des Malgrundes abhängt.
Für die Fixierung empfiehlt Sennelier die Benutzung von Latour Fixativ, weil dieses spezielle Produkt die Leuchtkraft der Farben kaum verändert.
.

astellgemälde und Zeichnungen müssen mit Passepartout und Glas gerahmt werden, um das Werk für lange Jahre zu erhalten.

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ÖLPASTELLKREIDEN

1949 beauftragte Henri Goetz Herrn Sennelier, ein neues Material für seinen Freund Pablo Picasso
zu entwickeln. Es sollte die Eigenschaften von Pastellkreide und Ölfarben besitzen. Aus dieser
Zusammenarbeit wurde die "Sennelier Ölpastellkreide" geboren.


Erste Sennelier Ölpastellkreiden

m Laufe der Jahrzehnte beinhaltete diese Farbenpalette metallische Farben, irisierende und
fluoreszierende Schattierungen und etwa dreißig Grundfarben. Jenseits dieser klassischen
Abstufungen findet man einzigartige Farbtöne, besonders eine Abstufung mit 10 Grautönen, die notwendig sind, eine ausgeglichene Farbpalette zu schaffen.

iese Entwicklung ist die Frucht einer langen Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen und
nordamerikanischen Künstlern, die mit unserer Gesellschaft an der Herstellung einer Farbpalette von nun 120 ganz außergewöhnlichen Farbtönen zusammenarbeiten.

er Sennelier Ölpastellkreide ist ein Erzeugnis, welches dieselben in allen Sennelier Farben verwendeten Bestandteile enthält: erstklassige Pigmente, ein sehr reines Ölmaterial und ein mineralisches Wachs. Die Pigmente werden mit einem nicht trocknenden Öl zermahlen. Dieses oxidiert nicht und die Oberflächeneigenschaften werden nicht verändert. Diese Basis wird dann mit php- neutralem Wachs vermischt. Die Ausgewogenheit dieser Mischung verleiht der Sennelier Ölpastellkreide eine besondere Cremigkeit, die sich im Malausdruck widerspiegelt und dem Künstler alle Freiheit läßt.

ennelier Ölpastellkreiden weisen eine außergewöhnliche Konzentration von Pigmenten auf, was ihnen eine hohe Farbkraft, gute Deckungseigenschaften und exzellente Leuchtkraft verleiht. Alle Ölpastellkreiden besitzen eine gute Lichtbeständigkeit.

ie ideale Oberfläche für die Ölpastellkreide ist das Sennelier Malpapier.


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ÖL-STICK

ieses neue Material ermöglicht eine interessante Alternative zur Arbeit mit Tubenölfarben, weil die Malerei mit Öl-Stick ein spontanes Arbeiten zuläßt. Somit können völlig neue Ausdrucksformen erziehlt werden.

s handelt sich um eine Umsetzung der Ölmaltechnik. Ein Teil des Öles wird durch einen neutralen
mineralischen Wachs ersetzt, damit die Farbe fest wird.

lle Farben bestehen aus extrafeiner Qualität. Reine Pigmente werden mit Planzenölen zermahlen, die wegen ihrer Haltbarkeit speziell ausgewählt wurden. Die Auswahl und die hohe Konzentration der Pigmente ermöglichen eine
ausgezeichnete Lichtbeständigkeit. Diese Farben können direkt auf die traditionnellen Ölfarben aufgetragen werden und erfordern eine Malgrundvorbehandlung wie traditionelle Ölfarben gleicher Qualität.

 


ls Malgrund empfehlen wir Leinen, Malpappe mit Leinenstruktur und Ölmalkarton. Die Malschichten sollten nicht mehr als 1 mm dick sein und können vermischt, verwischt und mit Terpentin verdünnt werden.

or der Benutzung muß vom Öl-Stick eine natürliche Haut entfernt werden, die sich nach längerer Malpause neu bildet und so die Farben vor Austrocknung schützt. Die normale Trockenzeit beträgt je nach Witterung 2 – 5 Tage.

s sind auch farblose Öl-Sticks im Programm, mit denen Transparenz- und Lasureffekte erziehlt werden können.

ie Öl-Sticks weisen je nach verarbeitetem Pigment deckende oder transparente Eigenschaften auf.
Die Farben sind bei sachgerechter Lagerung sehr lange Zeit haltbar, sollten aber keiner großen Wärme ausgesetzt werden.
Die Bilder sollten nach Durchtrocknung (ca. 6 Monate) mit herkömmlicher Firnis behandelt werden.

 

 

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Max Sauer S.A.S - 2, rue Lamarck - BP 204 - 22002 St-Brieuc Cedex - France - Tél : +(33) (0)2 96 68 20 00 - Fax : + (33) (0)2 96 61 77 19